KIWorkshop

AI-Agent Hackathon für Arbeitsalltag einer Beratung

Zwei Wochen, ein Team, echte Aufgaben: Ich durfte für eine Unternehmensberatung ein Hackathon zu AI-Agents durchführen und die Umsetzung des Teams begleiten.

Zeitraum Juni 2026
Ort Deutschland
Format Agent-Hackathon, 2 Wochen
AI-Agent Hackathon für Arbeitsalltag einer Beratung

Ausgangslage

Eine Unternehmensberatung in Deutschland wollte KI-Agents nicht nur verstehen, sondern direkt im eigenen Arbeitsalltag einsetzen: für Projektmanagement, Taskmanagement, Marketing, Sales und weitere interne Prozesse. Das Team kam zu mir mit dem Wunsch, hands-on zu arbeiten statt nur zuzuhören.

Meine Rolle

Ich habe das Team über zwei Wochen eng begleitet: vom Kick-off bis zur Umsetzung. Das umfasste Inputs zu Grundlagen, Konzepten und Frameworks, konkrete Hilfe bei der Umsetzung, und das Aufzeigen von Alternativen wenn etwas nicht funktioniert hat.

  • Kick-off: Ich habe Grundlagen, Konzepte und Frameworks rund um KI-Agents eingeführt: Was ist ein Agent, wie denkt man in Agents, welche Werkzeuge gibt es, wo liegen die Grenzen?
  • Tägliche Check-Ins: Jeden Tag haben wir uns gemeinsam zusammengefunden und den aktuellen Stand besprochen, die nächsten Schritte und Herausforderungen diskutiert.
  • Begleitung der Umsetzung: Einzelnen Teammitgliedern habe ich bei der konkreten Umsetzung unter die Arme gegriffen, z.B. beim Verbinden der einzelnen Tools.

Technik und Tools

Die Agents wurden mit Claude und Copilot Studio aufgebaut, mit individuellen Skill-Dateien sowie in Claude Cowork, und wo möglich mit Verbindungen zu bestehenden Tools der Beratung. Dabei sind wir auch auf eine typische Grenze gestossen: Wenn ein Tool keinen Connector oder MCP-Server anbietet, wird der Aufbau eines Agents schnell schwierig. Diese Erfahrung war wertvoll, weil sie das Gespür dafür schärft, wo Agents sinnvoll sind und wo klassische Automatisierung die bessere Wahl ist.

Ergebnis

Am Ende der zwei Wochen hatte jedes Teammitglied einen eigenen Agent gebaut und ein konkretes Verständnis für Möglichkeiten und Grenzen von KI-Agents. Die Lernkurve war steil, weil wir von Anfang an ins Tun gegangen sind. Das Team konnte danach viel besser einschätzen, wo der Einsatz von Agents im Beratungsalltag wirklich Sinn ergibt, intern wie auch in der Arbeit mit Kunden.

Es war ein spannendes Format. Nicht wegen reibungsloser Technik, sondern wegen eines Teams, das bereit war, sich wirklich darauf einzulassen.

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