Workshop-Template

KI-Potenziale entlang der
Wertschöpfungskette aufdecken

Ein strukturierter Workshop-Ansatz, um in zwei Halbtagen gemeinsam mit dem Führungsteam KI Use Cases über das gesamte Unternehmen hinweg zu identifizieren, zu bewerten und zu priorisieren.

Veröffentlicht Mai 2026
Zielgruppe Führungskräfte in KMU
Format PDF + Miro-Vorlage
Dauer 2 Halbtage

Nicht raten. Strukturiert finden.

Viele Unternehmen wissen, dass KI Potenzial hat – aber nicht wo konkret anzusetzen ist. Der Fehler: man denkt zu allgemein, ohne die eigenen Prozesse und Daten im Blick zu haben.

Dieser Workshop-Ansatz dreht das um. Statt abstrakter Szenarien hangeln wir uns ganz konkret entlang der eigenen Wertschöpfungskette: Von Marketing und Sales über Produktion bis hin zu Querschnittsfunktionen wie Finanzen und HR. Am Ende stehen drei bis fünf Use Cases, die man tatsächlich angehen kann – inklusive einer ersten Einschätzung zu Mehrwert und Aufwand.

Gedacht für Führungsteams in KMU

Der Workshop funktioniert am besten, wenn Führungskräfte aus verschiedenen Unternehmensbereichen gemeinsam am Tisch sitzen – idealerweise fünf bis acht Personen, die das Unternehmen gesamthaft abbilden.

🗺️
Entlang der Wertschöpfungskette Kein blinder Fleck: Von Marketing und Sales bis Produktion und HR wird das gesamte Unternehmen abgedeckt.
🎯
Von der Idee zur Priorisierung Erst breit sammeln, dann konkret bewerten. Am Ende wissen alle, wo die grössten Hebel liegen.
Quick Wins und grössere Projekte Die Priorisierungsmatrix trennt sofort umsetzbare Use Cases von mittelfristigen Projekten.

Zwei Halbtage,
ein klares Bild

Der Workshop ist auf zwei halbe Tage ausgelegt – ideal als Nachmittag/Vormittag-Kombi, damit abends noch Raum für Gespräche und neue Ideen bleibt.

Halbtag 1

Use Cases sammeln

Explorativ und breit – noch nicht eingrenzen

15 min
KI-Kurzintro
Frameworks, Denkweise und das richtige Mindset – in Aufgaben, Automatisierung und KI-Potenziale denken.
3.5 h
Use Cases entlang der Wertschöpfungskette
Prozesse, Tools, Daten, Pain Points und KI-Ansatzpunkte systematisch je Bereich erfassen.
Marketing Sales / Key Account Produktion Kundensupport Finanzen & HR
Halbtag 2

Use Cases bewerten & auswählen

In die Tiefe gehen und konkret werden

30 min
Recap und Ergänzungen
Ergebnisse des ersten Halbtags zusammenfassen. Oft kommen über Nacht noch neue Ideen dazu.
1.5 h
Impact & Aufwand einordnen
Jeden Use Case grob auf der Mehrwert-Aufwand-Matrix verorten. Welcher Mehrwert entsteht? Was ist der Umsetzungsaufwand?
1 h
Top 3 Use Cases definieren
Gemeinsam entscheiden, welche Use Cases als Nächstes konkret angegangen werden.
30 min
Nächste Schritte
Datenanforderungen, Verantwortlichkeiten und konkrete nächste Schritte je Use Case festhalten.

So sieht der Workshop
in der Praxis aus

In diesem Kurzvideo erkläre ich, wie ich KI-Workshops aufbaue und warum die Struktur entlang der Wertschöpfungskette so entscheidend ist.

Das Vorgespräch im Vorfeld zahlt sich aus: Prozesse, Tools und Daten vorab aufzunehmen und im Miro Board aufzubereiten spart im Workshop viel Zeit – und macht den Unterschied zwischen oberflächlichem Brainstorming und echten Erkenntnissen.

Zwei Halbtage: Nachmittag und Vormittag – mit Zeit dazwischen für spontane Ideen
Erst sammeln, dann priorisieren: Im ersten Halbtag nicht eingrenzen, im zweiten konkret werden
Bewährt: Dieser Aufbau hat sich in mehreren Workshops mit KMU aus verschiedenen Branchen sehr gut bewährt

Mehrwert vs. Aufwand –
klar einordnen

Jeder Use Case wird auf zwei Achsen bewertet: Wie gross ist der Mehrwert? Wie hoch ist der Umsetzungsaufwand? Das ergibt automatisch eine klare Priorisierung.

Mehrwert-Bewertung

Was bringt der Use Case?

Die Mehrwert-Achse bewertet, wie viel ein Use Case konkret bringt – von 1 (tief) bis 5 (hoch).

Manuelle Arbeit: Wie viel manuelle Arbeit fällt weg? Wie oft kommt der Fall vor?
Qualitätsgewinn: Verbessert sich die Qualität des Outputs?
Mitarbeiterzufriedenheit: Fallen lästige Aufgaben weg?
Kundenerlebnis: Verbessert sich direkt oder indirekt etwas für Kunden?
Aufwand-Bewertung

Was kostet die Umsetzung?

Die Aufwand-Achse schätzt den Umsetzungsaufwand grob ab – von 1 (tief) bis 3 (hoch).

Datenverfügbarkeit: Sind die nötigen Daten vorhanden und in welcher Qualität?
Integrationsaufwand: Wie komplex ist die technische Anbindung?
Bestehende Tools: Lässt sich der Use Case mit bestehenden Tools umsetzen?
Template & Vorlage

Template herunterladen
oder Workshop gemeinsam durchführen

Das Template gibt es als PDF und als Miro-Vorlage – kostenlos zum selbst anwenden. Oder wir führen den Workshop gemeinsam durch.