Ein Framework bzw. Übersicht der vier Ebenen, auf denen Business Agents konkret eingesetzt werden können: von Assistenzsystemen bis Custom Setup.
Das vollständige Framework zu Business Agents mit den vier Ebenen und Entscheidungshilfen. Direkt als PDF.
PDF herunterladenAgents lassen sich nicht pauschal «irgendwo» einsetzen. Der richtige Ort hängt von der bestehenden IT-Architektur, dem Prozess und dem gewünschten Hebel ab. Dieses Framework ordnet vier Ebenen entlang zweier Achsen ein: Komplexität der Implementierung und Skalierbarkeit des Hebels.
01 Assistant (z.B. Cowork, ChatGPT, Langdock): der schnellste Einstieg. Agents arbeiten ad hoc und individuell, direkt im Arbeitsalltag einzelner Mitarbeitender. Geringer Aufwand, aber kaum unternehmensweite Skalierung.
02 Plattform (z.B. Copilot Studio, Salesforce Agentforce): Agents bewegen sich innerhalb eines bestehenden Ökosystems. Maximale Governance und Integration, dafür Abhängigkeit vom Anbieter und dessen Lizenzmodell.
03 Orchestrierer (z.B. Make, n8n, Lindy): Agents verbinden mehrere Bestandssysteme über APIs miteinander. Geeignet, wenn Prozesse systemübergreifend laufen sollen und Nachvollziehbarkeit wichtig ist.
04 Custom (z.B. Agent SDK, LangGraph): eigene Agent-Infrastruktur, tief integriert und vollständig kontrollierbar. Höchste Komplexität und Kosten; sinnvoll nur, wenn der Agent-Einsatz selbst Teil des Kernprodukts ist.
Faustregel: Die niedrigste Ebene wählen, die den Prozess noch trägt, unter Berücksichtigung der bestehenden IT-Architektur.
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